{"id":152,"date":"2014-09-24T13:08:17","date_gmt":"2014-09-24T12:08:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sunweb.de\/?p=342"},"modified":"2018-02-16T15:41:24","modified_gmt":"2018-02-16T15:41:24","slug":"snowboard_kaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/acpt.blog.sunweb.com\/de\/snowboard_kaufen\/","title":{"rendered":"Wie finde ich das perfekte Snowboard?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>Eine neue Snowboardsaison steht vor der T\u00fcr und mit ihr die Qual der Wahl vor einer gigantischen Auswahl an Hardware und Zubeh\u00f6r. Um euch die Auswahl zu erleichtern und eine \u00dcbersicht zu schaffen hat <\/em><a href=\"http:\/\/www.treeline.de\/\"><em>treeline<\/em><\/a><em> als Hilfestellung einen Snowboard kaufen guide erstellt.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Treeline-600-x-100.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-358\" src=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Treeline-600-x-100.jpg\" alt=\"Treeline 600 x 100\" width=\"600\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Beginnen wir mit dem wichtigsten und wohl auch schwierigsten Teil: Der Wahl des Snowboards. Hierbei sind vier wesentliche Punkte zu beachten:<br \/>\n&#8211; K\u00f6rperliche Eigenschaften, also Gr\u00f6\u00dfe, Gewicht und Schuhgr\u00f6\u00dfe<br \/>\n&#8211; Riding Level : Seid ihr Anf\u00e4nger, fortgeschritten oder Profi?<br \/>\n&#8211; Riding Style : Fahrt ihr Freestyle, Freeride, All-Mountain oder seid ihr Jibber?<br \/>\n&#8211; Finanzen: Wie hoch ist euer Budget?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eins Snowboards ist sein Shape, also wie das Board geformt oder vorgespannt ist.<br \/>\n<strong><br \/>\n<strong>1.Camber:<\/strong><br \/>\n<\/strong>Konkav gebogenes Board, bei dem sich die Schnee-Kontaktpunkte zwischen den Bindungen und zwischen den Enden des Boards befinden. Die Vorspannung verleiht dem Board mehr Pop (Power beim Abspringen, z.B. Olli) und Kantengriff.<br \/>\n<strong><br \/>\n<strong>2.Flat(base)<\/strong><\/strong>:<br \/>\nNur Nose und Tail haben keinen Schneekontakt, das K\u00f6rpergewicht des Fahrers wird auf die gesamte Fl\u00e4che verteilt und die effektive Kante hat jederzeit Schneekontakt.<br \/>\n<strong><br \/>\n<strong>3.Rocker\/Reverse Camber:<\/strong><br \/>\n<\/strong>Konvex gebogenes Board, also eine negative Vorspannung, eignet sich perfekt zum Powdern oder zum Freestylen (je nach Shape). Die Schnee-Kontaktfl\u00e4chen unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Die einen Boards haben einen Rocker von Nose zu Tail, andere hingegen nur zwischen den Bindungen.<br \/>\n<strong><br \/>\n<strong>4.Triple Base Technology:<\/strong><br \/>\n<\/strong>TBT ist wie folgt aufgebaut: An Nose und Tail ist das Board im Mittelstreifen leicht erh\u00f6ht und f\u00e4llt zu den Kanten hin ab (um rund 3\u00b0). Der Boardbelag ist also konvex, der Mittelteil zwischen der Bindung ist allerdings wie bei den meisten Board flach, damit das Board ruhig l\u00e4uft und auch auf Rails und Boxen eine Top Performence ab legt. Das Beste ist das Fehlerverzeihende Fahrverhalten des Snowboards durch den an Nose und Tail konvexen Snowboardbelag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Triple-Base-600-x-558.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-347\" src=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Triple-Base-600-x-558.jpg\" alt=\"Triple Base 600 x 558\" width=\"600\" height=\"558\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Board-L\u00e4nge<br \/>\n<\/strong>Los geht\u2019s mit der <strong>Board-L\u00e4nge<\/strong>, die von Nose bis zum Tail gemessen wird und oftmals auch Bestandteil des Boardnamens ist (z.B Academy Propaganda 156). Die Faustregel besagt, dass das Board etwa vom Fu\u00df bis zum Kinn reichen sollte. Anf\u00e4ngern wird allgemein zu etwas kleineren Boards geraten, da diese wendiger sind und somit das Kurvenfahren erleichtern. L\u00e4ngere Boards (\u00fcber die Nasenspitze) werden in der Regel zum All Mountain Fahren und Freeriden eingesetzt. Die <strong>Board-Bereite<\/strong> von in der Board-Mitte gemessen und muss zur Gr\u00f6\u00dfe der Bindung und Boots passen. Ist das Board zu schmal bzw. die Boots zu lang bleibt der Fu\u00df beim Kurven fahren im Schnee h\u00e4ngen. Die <strong>Effektive Kante<\/strong> ist die L\u00e4nge der Kante, die bei Turns (=Kurven) Schneekontakt hat. Je k\u00fcrzer die Kante, desto wendiger ist das Board. Eine kurze Kante bedeutet allerdings auch weniger Boardkontrolle bei hohen Geschwindigkeiten. <strong>Der Flex<\/strong> beschreibt den H\u00e4rtegrad eines Snowboards und wird in der Regel auf einer Skala von 1-5 bzw. 1-10 angegeben. Anf\u00e4ngern wird ein weiches Brett empfohlen, da diese fehlerverzeihender und leichter zu steuern sind. Genauso wichtig wie die das Verh\u00e4ltnis zwischen K\u00f6pergr\u00f6\u00dfe und L\u00e4nge des Boards ist das Verh\u00e4ltnis zwischen <strong>K\u00f6rpergewicht<\/strong> und L\u00e4nge\/Flex des Boards. Je gr\u00f6\u00dfer und schwerer du bist desto l\u00e4nger und h\u00e4rter sollte das Snowboard sein. Wie bereits erw\u00e4hnt muss die <strong>Schuhgr\u00f6\u00dfe<\/strong> zur Breite des Boards passen. Ab Schuhgr\u00f6\u00dfe 44 empfiehlt sich ein Wide-Board.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Board-lange-600-x-299.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-354\" src=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Board-lange-600-x-299.jpg\" alt=\"Board lange 600 x 299\" width=\"600\" height=\"299\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Riding Style<\/strong><br \/>\nKommen wir jetzt zum Riding Style und der Wahl der richtigen Position der Bindung (Twin Shape, Setback usw.), einem weiteren ma\u00dfgeblichen Faktor f\u00fcr eure Boardwahl. Hier dreht sich alles um die drei P\u2019s des Snowboardens: Piste, Park und Powder.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Riding-Style-600-x-299.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-345\" src=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Riding-Style-600-x-299.jpg\" alt=\"Riding Style 600 x 299\" width=\"600\" height=\"299\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>1. All Mountain: <\/strong>Allroundvariante, die sich f\u00fcr alle Terrains anbietet und f\u00fcr Anf\u00e4nger eignet. Recht einfach zu fahren und gut zu kontrollieren sind weiche All Mountain Boards mit kurzen Radien. Die Bindungen stehen hier meist mittig oder mit leichtem Setback nach hinten verschoben, damit die Nose etwas l\u00e4nger als das Tail ist. Meistens werden hier Directional Twin Tip Shapes eingesetzt, sprich Nose und Tail ist gleich aufgebaut und gleich hart, die vordere Bindung ist aber wie oben beschrieben leicht nach hinten versetzt.<\/p>\n<p><strong>2. Freeride-Boards:<\/strong> Hier sollte man sich nach einem langen Board mit viel Kantengriff umsehen. Hier sind die Bindungen so angeordnet, dass das K\u00f6rpergewicht nach hinten verlagert wird (viel Setback), wodurch das hintere Bein im Tiefschnee entlastet wird. Zu dem ist die Nose meist leicht und weich gestaltet. Das Tail ist h\u00e4rter um mehr Kraft zu \u00fcbertragen damit das Board trotz top Speed gut zu kontrollieren ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>3. Freestyle-Boards:<\/strong> Meist symmetrisch geshaped, sogenannter Twin-Shape, bietet also die M\u00f6glichkeit vorw\u00e4rts wie r\u00fcckw\u00e4rts zu fahren zu k\u00f6nnen. Nose und Tail ist hier genau gleich aufgebaut und die Bindung wird in gleichem Abstand montiert. Freestyle-Boards sind generell k\u00fcrzer und breiter, sowohl Nose als auch Tail sind flacher und die Taillierung ist weniger ausgepr\u00e4gt. Diese Eigenschaften machen Freestyle-Boards auch zu perfekten Anf\u00e4ngerboards.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>4. Jib-Boards:<\/strong> Anf\u00e4nger und Durschnittssnowboarder k\u00f6nnen sich das weiterlesen hier getrost sparen. Jib-Boards sind f\u00fcr den Einsatz auf Holz, Metall und Beton konzipiert und meist sehr kurz und mit speziellen Kanten gebaut. Diese Bauweise minimiert das Risiko auf Verkanten auf Rails und Boxen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei der Einsch\u00e4tzung eures pers\u00f6nlichen Riding Levels solltet ihr ehrlich zu euch selbst sein und nicht \u00fcbertreiben. Grade als Anf\u00e4nger resultiert Hochmut in viel Frust und \u00c4rger da ihr auf ein einfach zu fahrendes und eurem k\u00f6nnen entsprechenden Board zur\u00fcckgreifen solltet. F\u00fcr die Einsteiger unter euch bietet sich ein kurzes Board an, welches Turns und Kurvenfahren erleichtert. F\u00fcr unsere Veteranen im Snowboardbusiness kommt es ganz auf den von euch gew\u00e4hlten Riding-Style an, f\u00fcr welches Board ihr euch entscheiden solltet. Last but not Least die alte Frage des Geldes \u2013 da es fast schon ein \u00dcberangebot auf dem Snowboardmarkt gibt, ist f\u00fcr jeden Riding-Style mit jedem Shape etwas dabei. Ein Tipp zum Schluss: ein teures Board hei\u00dft noch lange nicht, dass ihr damit besser fahren k\u00f6nnt \u2013 im Gegenteil, teure Boards Erfordern oftmals ein hohes Riding Level. Also seid ehrlich zu euch selbst, treeline.de hat das passende Board f\u00fcr euch. Los geht es bei Erwachsenen mit etwa 300\u20ac f\u00fcr ein hochwertiges Board mit Holzkern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Bindung<br \/>\n<\/strong>Kurz und knapp: die Bindung ist das Bindeglied zwischen dir und deinem Snowboard. Sie sorgt f\u00fcr die Kraft\u00fcbertragung auf das Board und ist somit ein wichtiger Bestandteil eures Setups. Auch die Wahl der Bindung ist von ihrem Einsatzbereich (z.B. Freestyle, All-Mountain) und deinem pers\u00f6nlichen Riding-Level abh\u00e4ngig. Freestyler und Anf\u00e4nger nutzen in der Regel weichere Bindungen, Freerider hingegen oftmals h\u00e4rtere, da diese eine direktere Kraft\u00fcbertragung erm\u00f6glichen. Kommen wir zur Technik der Bindungen. Wie bereits erw\u00e4hnt sollte eine Bindung bestm\u00f6glich auf Snowboard und Boot abgestimmt sein. Aus diesem Grund solltet ihr stets beim Bindungskauf eure Boots mitbringen und vor Ort anprobieren, um das bestm\u00f6glichste Ergebnis zu erzielen. Die meisten Bindungen werden in den Gr\u00f6\u00dfen S, M und L oder Doppelgr\u00f6\u00dfen (z.B. M\/L) angeboten, hin und wieder gibt es jedoch auch die Gr\u00f6\u00dfen XS sowie XL. Neben ihrem H\u00e4rtegrad und ihrer Gr\u00f6\u00dfe unterscheiden sich die Bindungen vor allem in ihrem Bindungssystem, das hei\u00dft wie sich die Bindung \u00f6ffnen und schlie\u00dfen l\u00e4sst. Achtet unbedingt darauf, dass bei einer geschlossenen Bindung keine Druckstellen entstehen! Der Druck sollte gleichm\u00e4\u00dfig verteilt sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die bekannteste und am weitesten verbreitete Bindung ist die sogenannte <strong>2-Strap-Bindung.<\/strong> Hier werden Toe- und Ankle-Strap \u00fcber Ratschen an der Au\u00dfenseite geschlossen und ge\u00f6ffnet. Toe-Strap bezeichnet den \u201eGurt\u201c, der die Vorderseite eures Boots in der Bindung fixiert. Der Ankle-Strap fixiert euren Fu\u00df etwa auf H\u00f6he des Kn\u00f6chels in der Bindung. Bei der 2-Strap-Bindung m\u00fcssen die Straps einmalig auf die Bootgr\u00f6\u00dfe eingestellt werden. Das Highback ist der Teil der Bindung, der sich von etwa der Ferse bis zur Wade erstreckt und euch die Kraft\u00fcbertragung in Kurven erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Die 1-Strap-Bindung<\/strong> ist ein sogenanntes Speed-Entry-System, bei dem Ankle- und Toe-Strap miteinander verbunden sind und das \u00f6ffnen und schlie\u00dfen somit erheblich erleichtern. Die Straps werden mit nur einer Ratsche bedient, was den Vorgang des \u00f6ffnen und schlie\u00dfen verschnellert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Heckeinsteiger mit einem Strap<\/strong> beschreiben ebenfalls ein Speed-Entry-System, bei dem der Einstieg von hinten erfolgt. Ein einziger Strap erstreckt sich \u00fcber den ganzen Rist des Fu\u00dfes und wird mit einer Ratsche eingestellt. Das sogenannte Highback wird hierbei nach hinten geklappt und erm\u00f6glicht so den Einstieg von hinten. Das erste Einstellen dieser Bindung erfordert ein wenig Zeit, danach geht der Ein- und Ausstieg umso schneller.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Heckeinsteiger mit zwei Straps<\/strong> haben eine Cinch-Bindung, das hei\u00dft durch das \u00d6ffnen des Highbacks lockert sich der Ankle-Strap und erleichtert so den Ausstieg. Schlie\u00dft ihr das Highback, so zieht der Strap erneut an. Ein regul\u00e4rer Einstieg \u00fcber die Ratschen ist jedoch ebenfalls m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Straps-600-x-609.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-346\" src=\"https:\/\/prodblogsunwebstore.blob.core.windows.net\/media\/sites\/2\/2014\/09\/Straps-600-x-609.jpg\" alt=\"Straps 600 x 609\" width=\"600\" height=\"609\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zusammengefasst kann man sagen, dass die Bindung mit 2 Straps der \u201eKlassiker\u201c ist. Wir empfehlen diese Art der Bindung, da sie das niedrigste Gewicht und die besten Anpassungsm\u00f6glichkeiten bietet. Zudem ist die Bindung frei von viel Mechanik was sich postiv auf die Haltbarkeit der Bindung auswirkt, da weniger kaputt gehen kann. Stellt man einmal die Straps, das Gaspedal und den Highback ein, hei\u00dft es losfahren und Spa\u00df haben!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Boots<br \/>\n<\/strong>Der letzte Teil eines jeden Snowboard Setups ist der Boot. Hier steht an oberster Stelle, dass der Boot wirklich perfekt sitzt. Nichts ist schlimmer, als mitten im Schnee zu merken, dass der Boot nicht richtig passt und Blasenbildung euch das Leben schwer macht. F\u00fcr den Kauf eurer Boots solltet ihr genug Zeit einplanen und eure Snowboardsocken mitbringen. Ganz wichtig: Nicht jedem passt jedes Modell. Probiert also gen\u00fcgend Boots aus und testet sie am besten gleich mit eurer Bindung. Bei eurer Bootgr\u00f6\u00dfe k\u00f6nnt ihr euch an eurer Schuhgr\u00f6\u00dfe orientieren. Solltet ihr die Spitze des Boots bei durchgestreckten Beinen leicht merken hei\u00dft das nicht unbedingt, dass der Boot nicht passt! Wenn ihr leicht in die Knie geht solltet ihr jedoch keinen Kontakt mehr zwischen Fu\u00df und Bootspitze mehr haben. Das hat den einfachen Hintergrund, dass ihr beim Snowboardfahren stets leicht gebeugt steht und somit automatisch im Boot ein wenig nach hinten rutscht. Durch Testbewegungen kann man austesten wie viel Spiel der Fu\u00df hat. Die Verse sollte fest sitzen und sich nicht nach oben bewegen k\u00f6nnen. Neben Bindung und Board unterscheiden sich auch die Boots in ihrem Flex. W\u00e4hrend Freestyler eher weichere Boots bevorzugen greifen Freerider meist zu h\u00e4rteren Boots, die eine direktere und effektivere Kraft\u00fcbertragung erm\u00f6glichen. Hauptunterscheidungsmerkmal der Boots ist jedoch die Schn\u00fcrung. Diese kann man in drei Kategorien unterteilen.<br \/>\n<strong><br \/>\nDie Senkelschn\u00fcrung<\/strong> ist das klassische Schn\u00fcrsystem und wird wie herk\u00f6mmliche Schuhe gebunden. Im oberen Teil befinden sich Haken, die ein beliebiges Nachspannen ohne l\u00f6sen der Schn\u00fcrspannung erm\u00f6glichen. Bei der <strong>Boa-Schn\u00fcrung<\/strong> erfolgt das Binden der Boots, mit geringem Kraftaufwand, \u00fcber ein d\u00fcnnes Drahtseil, welches an ein oder zwei kleinen R\u00e4dchen fixiert ist. Dreht man an den R\u00e4dchen so schn\u00fcrt sich der Boot gleichm\u00e4\u00dfig zusammen. Durch Dr\u00fccken der R\u00e4dchen l\u00f6st sich das Drahtseil wieder.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hierbei wird noch unterschieden zwischen Single-Boa Schn\u00fcrsystemen mit einer Schn\u00fcrzone und Double-Boa Schn\u00fcrsystemen mit zwei Schn\u00fcrzonen. Bei einer Single-Boa Schn\u00fcrung sitzt das R\u00e4dchen meist an der Zunge und zieht den gesamten Au\u00dfenschuh gleichm\u00e4\u00dfig zusammen. Ein Double-Boa Boot erm\u00f6glicht individuellen Spielraum, ihr k\u00f6nnt also genau anpassen wie fest welche Zone des Boots geschn\u00fcrt sein soll. Ein R\u00e4dchen auf der Zunge schn\u00fcrt den oberen Teil, ein seitliches R\u00e4dchen den unteren Teil des Boots. Beim sogenannten <strong>Speedlace System ( Fastlace, Fasttrack )<\/strong> verwenden unterschiedliche Hersteller ihre individuellen, eigenen Systeme. Grunds\u00e4tzlich wird der Boot mit nur einem Zug schnell und bequem geschn\u00fcrt. Auf dem Markt sind Boots mit 1-Zone, in der ein Ziehgriff den gesamten Boot schn\u00fcrt und das Schn\u00fcrband anschlie\u00dfend in einen Blockiermechanismus eingehakt wird, sowie Boots mit zwei Ziehgriffen, die getrennt den oberen und unteren Teils schn\u00fcren und so eine genauere Schn\u00fcrung erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Neben der Schn\u00fcrung geh\u00f6rt die D\u00e4mpfung zum wichtigsten Bestandteil eines Boots. Diese sch\u00fctzt vor harten (ein-)Schl\u00e4gen. Am h\u00e4ufigsten werden Kunststoff, Luft- und Gelpolster zur D\u00e4mpfung verwendet. Kombinationen dieser Techniken sind ebenfalls keine Seltenheiten. Falls euer Traumboot eine Kunststoffd\u00e4mpfung hat, dann vermutlich entweder aus EVA (Ethylenvonylacetat) oder PU (Polyurethan). EVA ist leicht und flexibel, verformt sich allerdings bei extremer K\u00e4lte und kann so an Qualit\u00e4t verlieren. PU ist ein sehr langlebiger Kunststoff der auch bei extremer K\u00e4lte die D\u00e4mpfungseigenschaften voll beibeh\u00e4lt, was sich jedoch auch im Preis wiederspiegelt, da PU teurer als EVA ist. Luftkissen werden entweder unter der Ferse, dem Vorderfu\u00df oder in der gesamten Sohle eingearbeitet. Bei einer Bewegung wird das Kissen zusammengedr\u00fcckt und die D\u00e4mpfung erfolgt. Gel befindet sich entweder in einzelnen Kissen in der Sohle oder in einem Ring im Fersenbereich, welcher die Ferse umschlie\u00dft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine neue Snowboardsaison steht vor der T\u00fcr und mit ihr die Qual der Wahl vor einer gigantischen Auswahl an Hardware und Zubeh\u00f6r. Um euch die Auswahl zu erleichtern und eine \u00dcbersicht zu schaffen hat treeline als Hilfestellung einen Snowboard kaufen guide erstellt. 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